Mein Name ist Inja und ich besuche die Klasse 9b.

Momentan bin ich für ein Auslandsschulhalbjahr in den USA. Meine neue Heimat für die nächsten 5 Monate ist Philomath,  eine kleine Stadt im Staat Oregon an der Westküste. Ich lebe bei einer Gastfamilie mit Gasteltern und zwei Gastschwestern auf einer kleinen Farm mit zwölf Pferden, sechs Katzen, vier Hunden, drei Schafen, Hühnern, Schweinen und Rindern.

Meine Reise hat am Flughafen Hannover begonnen. Von dort bin ich nach Amsterdam geflogen, weiter ging es dann nach Seattle (Washington, USA). Dort sollte ich eigentlich nach Eugene (Oregon) fliegen, einem kleinen Flughafen etwa eine halbe Stunde von meiner Gastfamilie entfernt. Doch in Seattle angekommen, stellt sich heraus, dass aufgrund der schweren Waldbrände alle Flüge für die nächsten zwei Tage nach Eugene gestrichen wurden. Glücklicherweise habe ich dann noch einen Flug nach Portland bekommen. Von dort konnte mich dann meine Gastfamilie mit einer Anfahrt von etwa zwei Stunden abholen.

Die ersten Tage waren total aufregend und eine komplett Umstellung. Jetzt, zwei Wochen nach meiner Ankunft, fühle ich mich hier total wohl und verstehe mich super mit meiner Gastfamilie. Auch an die Zeitumstellung habe ich mich endlich vollständig gewöhnt.

Aufgrund der Waldbrände war hier in den ersten Tagen ,,Smook Alarm“ und wir konnten kaum nach draußen. Aber auch das hat sich in der letzten Woche wieder normalisiert, es hat hilfreicher Weise viel geregnet.

Durch die Waldbrände aufgeschreckt läuft hier seit ein paar Tagen ein Cougar (Puma) herum, der leider schon ein Kalb und ein Schaf gerissen hat.

Ihr hört, es wird hier nie langweilig!

Grüße aus den USA

Inja