Zum insgesamt elften Mal haben sich im Rahmen der Tage religiöser Orientierung (TRO) Schülerinnen und Schüler pilgernd auf den Weg gemacht. „Das ist einfach immer wieder ein Abenteuer. Vorher weiß man ganz viel – gerade in der Planung. Aber ganz Vieles ist auch völlig unsicher: Das Wetter, wie die Gruppe ‚drauf ist‘, ob alles klappt, ob der Zug fährt…“, blickt Schulseelsorger Jens Hagemann zurück. Er hat die 10a inhaltlich begleitet, während die 10c von Johannes Höing begleitet wurde. Genau aus diesen Gründen, gilt der Pilgerweg auch als Symbol für den Lebensweg. „Vieles, was man an Fragen und Themen bei diesem Pilgern hat, kann man im eigenen Leben wiederentdecken“, so Hagemann. Das soll unterwegs auch bei den regelmäßigen Impulsen deutlich werden. Die Klassen von Melanie Mahlmann und Thomas Kisker, die von Georg Lips und Katrin Pöhler unterstützt wurden, zeigten sich bei aller Mühe, zufrieden mit den Tagen. „Es war schon anstrengend. Aber auch machbar. Gerade, weil wir auch Zeit mit der Klasse hatten.“, hieß es in einer der Rückmeldungen. Dabei spielten neben allem Gemeinsamen, Lustigen und Herausfordernden auch ein besonderes Element eine wichtige Rolle: „Die Zeit allein zu andern, hat mir geholfen, mal zur Ruhe zu kommen und über Dinge nachzudenken.“, war eine von sehr vielen ähnlichen Rückmeldungen. So nehmen die Jugendlichen aus diesen Tagen hoffentlich Vieles mit für das eigene Leben und können so oder er so stolz auf ihr Erlebtes sein.