Seit einigen Jahren führt die Bischöfliche Realschule im Rahmen der Neigungskurse die Sporthelfer-Ausbildung durch. Auch in diesem Schuljahr haben 17 Neuntklässler an der Ausbildung teilgenommen und haben diese nach rund 30 Lerneinheiten erfolgreich abgeschlossen.
Unter der Leitung von Michaela Schilling und Thomas Kisker erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler an vier Samstagen und während eines Kompaktseminars viele Themen rund um den Sport mit Kindern und Jugendlichen.
Während der sportpraktischen Einheiten wurden nicht nur verschiedene Spiele und Sportarten ausprobiert, sondern auch gemeinsam überlegt, wie diese auf die jeweilige Sportgruppe angepasst werden können. Während einer Hospitation in einem Sportverein konnten die angehenden Sporthelferinnen und -helfer beobachten, wie erfahrene Übungsleiter ihr Training gestalten.
In den theoretischen Einheiten lernten die Jugendlichen den Aufbau von Sporteinheiten mit Warm-Up und Cool-Down, unterschiedliche Turnierformen und die Planung von Projekten und Spielfesten kennen. Auch Themen, wie die Sicherheit in der Sporthalle oder die Aufsichtspflicht, sind wichtige Elemente der Ausbildung.
Auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung stand immer wieder im Fokus. So lernten die angehenden Sporthelferinnen und -helfer beispielsweise bei verschiedenen Aktionen Verantwortung für sich und andere Kinder zu übernehmen, indem sie selbstständig Spiele planten und anleiteten oder einzelne Stationen betreuten. In einem anschließenden Reflektionsgespräch bekamen sie anschließend ein Feedback von ihren Mitstreitern und Ausbildern.
Dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank Warendorf und der VIA-Stiftung der Volksbank konnte ein mehrtägiger Aufenthalt im Jugendgästehaus Rödinghausen in die Ausbildung integriert werden.
Beim Abschlusstreffen bedankte sich die Schülerinnen und Schüler bei Daniel Hülsmann, Niederlassungsleiter der Geschäftsstelle Warendorf, mit einem Bild aus der Ausbildung. Das Foto entstand während einer Theorieeinheit, bei der sie wichtige und wertvolle Eigenschaften eines „perfekten“ Sporthelfers gesammelt und besprochen haben. Ein Dankeschön ging auch an den Förderverein, der sich hilfsbereit um die Abrechnung der Kompaktfahrt gekümmert hat.
Im Anschluss bekam jede/r Teilnehmende ein T-Shirt und das offizielle Sporthelfer-Zertifikat vom Landessportbund NRW überreicht, mit dem nun auch der Weg in ein ehrenamtliches Engagement im Sportverein möglich ist.
Die Einsatzgebiete der nun ausgebildeten Sporthelferinnen und -helfer sind vielfältig. Neben den kleinen Sportangeboten in den Pausenzeiten betreuen sie auch bei Schulveranstaltungen eine selbstgeplante Bewegungslandschaft in der Turnhalle, begleiten die Fünftklässler auf ihrer Kennenlernfahrt und unterstützen die Sportlehrkräfte bei den Sportfesten.
